Hardware

In unserer Rubrik Hardware erhalten Sie eine Übersicht über ausgewählte und interessante Geräte aus den Bereichen der Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Neben den klassischen DSL-Geräten wie Router und Modem werden wir Ihnen auch neue, HDTV-fähige Receiver, Handys und Smartphones sowie Neuigkeiten zu mobilen Rechnern präsentieren. Abseits der gängigen Produktinformationen finden Sie hier auch Tests und weitere Tipps & Tricks. Vergleich internetanbieter in Ingolstadt, Brühl, Bad Hersfeld, Landkreis Uckermark und Voerde. Sie können auch weitere Informationen zu Satellit und Mobiles Internet lesen.


DSL-Modem

Ein DSL-Modem wird benötigt, wenn man über DSL (Digital Subscriber Line) ins Internet möchte. DSL ist ein Breitband-Internetanschluß, der mit dem herkömmlichen Kupferkabel-Telefonnetz genutzt werden kann. Allerdings gibt es Einschränkungen in der Reichweite der Signale im Telefonnetz. Es darf eine gewisse Distanz zur nächsten Vermittlungsstelle nicht überschritten werden, da sonst keine DSL-Verbindung mehr möglich ist. Daher ist DSL noch nicht in flächendeckend in allen Orten erhältlich. In Ballungszentren und Großstädten ist die Abdeckung meist aber fast lückenlos. Dort gibt es sogar sehr schnelle DSL-Leitungen, die bis zum 6-Fachen der Basisgeschwindigkeit belastbar sind. Ein DSL-Modem muß wie jedes andere Modem auch mit dem PC verbunden werden. Hier gibt es jedoch noch eine kleine Besonderheit: normale Modems verbindet man direkt mit dem Telefonnetz, über die TAE-Dose. Das DSL-Modem muß über einen sogenannten Splitter angeschlossen werden, da dieser erst die gleichzeitige Nutzung des Telefonkabels zum telefonieren und zum Breitband-Datentransport ermöglicht.

WiFi-Repeater

Der Repeater verstärkt die WLAN-Signale, wenn sich zum Beispiel Nachbarn einen einzigen DSL-Anschluss teilen möchten. Diese Geräte arbeiten oft nach dem Wireless Distribution System (WDS). Dabei empfängt der Repeater, der an der Reichweitengrenze des ursprünglichen Routers positioniert wird, dessen Signal, verstärkt es und sendet es erneut aus. Der Nachbar kann die verstärkten Signale mit einem WLAN-fähigen PC, Notebook oder Netbook empfangen und so den gleichen DSL-Anschluss nutzen. Auf diese Weise ist theoretisch die Versorgung ganzer Straßenzüge mit WLAN möglich.

WiFi-Router

Im Internet braucht jedes Gerät eine IP-Adresse, unter der es weltweit eindeutig erreichbar ist. Von diesen Adressen sind nach dem alten IPv4-Standard nicht genügend für sämtliche Geräte auf der Welt verfügbar. Ein Router löst dieses Problem, indem er mehreren Geräten in einem lokalen Netzwerk den Zugriff auf das Internet über nur eine externe Adresse ermöglicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die externe Verbindung beispielsweise über ein Modem, einen ISDN-Adapter, oder ein DSL- bzw. Kabelmodem zustande kommt. Der Router nimmt Anfragen der Geräte im lokalen Netzwerk entgegen, leitet diese an das gewünschte Ziel im Internet weiter und sendet dessen Antwortpakete wieder zum richtigen lokalen Gerät zurück. Die meisten Router enthalten inzwischen eine eingebaute WLAN-Funktion, worüber Geräte auch kabellos ins Internet finden. Häufig enthalten moderne Router zusätzlich Funktionen, die über die reine Weiterleitung von Datenpaketen hinausgehen. Ein DHCP-Server vergibt angeschlossenen Geräten lokale Adressen. Eine integrierte Firewall schützt das eigene Netzwerk vor Gefahren aus dem Internet. Router der Oberklasse bieten darüber hinaus häufig USB-Anschlüsse, über die beispielsweise Daten-Sticks, externe Festplatten, UMTS-Sticks oder Drucker im gesamten lokalen Netzwerk zur Verfügung stehen.

TV-Receiver

Beim Receiver handelt es sich um einen Empfänger im Bereich der Unterhaltungselektronik, das heißt, er überträgt die Videosignale in analoger und digitaler Form und verarbeitet diese so, dass sie auf dem jeweiligen Fernsehgerät angezeigt werden können. Wer HDTV-Sender empfangen möchte , muss zudem über einen entsprechenden HD-Fernseher und einen HD-fähigen Receiver verfügen. Meistens ist das Gerät mit einem Radioempfangsteil, dem so genannten Tuner ausgestattet. Doch TV gibt es auch via IPTV, zum Beispiel von T-Home mit ihrem Entertain-Angebot Dazu benötigt der jeweilige Kunde einen IPTV-Receiver, der über den DSL- oder VDSL-Zugang die Internet-Daten auf das TV-Gerät bringt. Natürlich gibt es auch eine große Auswahl an Receivern für die jeweiligen DSL-Alternativen wie Kabel und Satellit. Mit einem digitalen Satelliten-Receiver können mehr Fernseh- und Radioprogramme empfangen werden, als über ein Gerät für das terrestrische Fernsehen mit Antenne. Der Vorteil gegenüber dem Kabel-Receiver ist, dass für viele Satellitensender keine zusätzlichen Kosten wie monatliche Gebühren anfallen.

Netzwerk-Adapter 

Ein Netzwerk-Adapter verbindet einen Computer oder sonstige Geräte mit anderen Teilnehmern in einem Netzwerk. Solche Adapter sind in vielen Ausführungen für verschiedene Übertragungswege verfügbar. Dabei existieren sowohl kabelgebundene als auch kabellose Varianten. Darüber hinaus besitzen viele Geräte integrierte Netzwerk-Adapter. Netzwerk-Adapter, die auf ein Kabel angewiesen sind, gibt es für verschiedene Kabeltypen. Am weitesten verbreitet sind Adapter nach dem Ethernet-Standard, die auf ein Kupferkabel mit acht Adern setzen. Wo kein Netzwerkkabel verlegt werden kann, sind Powerline-Adapter eine Alternative, die bereits existierende Stromleitungen als Übertragungsweg nutzen. Noch selten sind Geräte für zu hause, die ihre Daten über Glasfaserleitungen übertragen. In der Industrie ist dies mittlerweile ein Standard. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo besonders hohe Übertragungsraten oder hohe Sicherheitsstandards erforderlich sind. Adapter für kabellose Netzwerke, beispielsweise WLAN-Sticks, haben im Vergleich zu kabelgebundenen Netzwerken den Nachteil, dass sich alle angeschlossenen Geräten die Übertragungsrate teilen müssen. Für den Zweck einer Verbindung von Smartphones zu Computern haben sich inzwischen Bluetooth-Adapter für den PC etabliert. Mit UMTS-Sticks für Net- und Notebooks existieren Adapter für mobiles Internet über den Mobilfunkstandard UMTS und dessen Erweiterungen HSDPA und HSUPA.