Digital Fernsehen

Was brauche ich für den Empfang von HDTV?

Wer HDTV empfangen will braucht zunächst einmal einen HDTV-fähigen Fernseher. Dafür muss das Gerät eine Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten bieten. Für die öffentlich-rechtlichen Programme reichen 1280×720 Pixel. Die meisten neuen Fernseher bieten aber ohnehin eine ausreichende Auflösung. Geräte, die maximal 1080×720 Bildpunkte anzeigen können, findet man kaum noch. Die meisten HD-tauglichen Fernseher tragen ein entsprechendes HD-Logo. Bei einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten ist meistens der Zusatz 1080p oder Full HD angegeben. Fernseher mit dem Aufdruck HD Ready ohne den Zusatz 1080p können meist nur 1280×720 Pixel anzeigen. HDTV lässt sich allerdings nicht über Antenne empfangen. Das gilt auch für das digitale Antennensignal (DVB-T). Grundsätzlich wäre eine Verbreitung über DVB-T zwar technisch möglich, allerdings bräuchte man dazu zusätzliche Frequenzen. Ein großer Teil der durch die Digitalisierung frei gewordenen Frequenzen wurde allerdings gerade geräumt und an Mobilfunkunternehmen versteigert. Die sogenannte Digitale Dividende. Die Einführung von HDTV über Antenne ist deswegen unwahrscheinlich. business listings . Erst recht nicht möglich ist ein Empfang über ein analoges Antennensignal. Denn HD ist immer an digitale Übertragung gebunden.

HDTV über das Internet
Neben Kabelanschluss oder Satellitenempfang lässt sich hochauflösendes Fernsehen auch über Internet (IPTV) empfangen. Bislang bieten das die Deutsche Telekom (Entertain), Telefónica (Alice) und Vodafone an. Ob der jeweilige Kabelnetzbetreiber HD-Signale sendet lässt sich am besten auf dessen Homepage herausfinden. In ganz Deutschland möglich ist der Empfang über Satellit. Prinzipiell kann jede Satellitenempfangsanlage, die digitaltauglich ist, hochauflösendes Fernsehen empfangen. Das trifft im Prinzip auf alle modernen Geräte zu. Neben dem Fernseher muss allerdings auch der Receiver HD-tauglich sein.

Wie gut ist die Qualität der HDTV-Angebote?

Sendungen, die bereits in HDTV produziert wurden, besitzen heute allgemein eine gute Qualität. Das trifft aber nur auf moderne Produktionen zu – und auch da nicht auf alle. Älteres Material wurde generell nicht für hochauflösendes Fernsehen konzipiert. Wie auch? Schließlich konnte vor 20 oder 30 Jahren noch niemand die heute Technik vorwegnehmen. Ältere Filme und Sendungen werden deshalb in eine hohe Auflösung umgerechnet. Das ist immerhin besser als ein klassisches Fernsehbild, aber kein echtes HDTV. Welche Sendungen schon hochauflösend produziert wurden lässt sich im Internet herausfinden, beispielsweise in der ARD-Programmrecherche und in der ZDF-Programmsuche. Ohnehin strahlen bisher nur wenige Sender unverschlüsselt hochauflösendes Fernsehen aus, neben einigen öffentlich-rechtlichen Kanälen wie ZDF, ARD oder ARTE vor allem kleinere Anbieter wie das österreichische Servus-TV oder der auf HDTV spezialisierte Kanal Anixe HD.

Verschlüsselte HDTV-Angebote
Der größte Teil der HDTV-Anbieter ist nur verschlüsselt zu empfangen. Mehrere private Sender bieten Sendungen in HDTV über das kostenpflichtige HD+ an. Der Bezahl-Sender Sky Sport HD strahlt ausschließlich echtes HDTV aus, Eurosport dagegen sendet sowohl in HDTV als auch klassisch gedrehte und hochgerechnete Sendungen. Während die öffentlich-rechtlichen Sender ihre HD-Programme mit 1280×720 Bildpunkten ausstrahlen, sind es bei den privaten Konkurrenten sogar 1920×1080. Deren Bild ist also qualitativ hochwertiger. Allerdings ist die hohe Auflösung so aufwendig, dass nur 25 Vollbilder pro Sekunde übertragen werden. Mehr wären zwar möglich, aber zu teuer. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sind es mit 50 doppelt so viele Bilder. Beide Verfahren haben somit Vor- und Nachteile.

Welche TV-Sender kann man in Deutschland sehen?

Bei HDTV Sendern gilt es zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Sendern zu unterscheiden. Kostenlos sind die Angebote der öffentlich rechtlichen Sender wie ARD, ZDF oder Arte. Diese bezahlt man zwar mittels GEZ, allerdings muss man keinen Aufpreis auf seine Gebühren zahlen, wenn man HDTV empfangen kann. Interessant anzumerken ist, dass ausgerechnet die langsamen öffentlich-rechtlichen die Vorreiterrolle im deutschen HDTV Markt eingenommen haben, nachdem sich die privaten, sich selbst als modern bezeichnenden Sender, aus dem Markt bereits 2008 zurückgezogen hatten.

Kostenpflichtig sind die Angebote, wie ja bereits deutlich wurde, der privaten Sender. Darunter fallen Pro 7, Sat.1, Kabel 1, RTL sowie die traditionellen Pay-TV Anbieter wie Premiere/Sky und T-Home Entertain. Hierbei gibt es massives Konfliktpotential. Zum einen schränken die privaten Sender die Möglichkeit von Aufnahmen in HD technisch stark ein. Dies zu umgehen ist möglich, jedoch besitzt dazu nicht jeder die Fertigkeiten, ob dies erlaubt ist steht auch auf einem anderen Blatt. Des Weiteren ist man gezwungen für den Empfang rund 10€ pro Monat zu zahlen. Das wäre soweit noch verständlich, wenn man damit dann auch die lästigen, zum Teil massiven Werbeunterbrechungen nicht hinnehmen müsste. Doch genau diese Linie verfolgen diese Sender, der Kunde zahlt also einen nicht geringen Betrag und muss dann mit massiven Einschränkungen und ohne Verbesserung der Qualität der Fernsehunterhaltung bzw. der verbreiteten Inhalte leben.

Apple TV (Netflix)

Apple TV ist eine von Apple hergestellte sogenannte Set-Top-Box. Dieses „Beistellgerät“ wird an den Fernseher angeschlossen, um damit Filme, Fernsehsendungen und Musik aus dem Internet oder über ein lokales Netzwerk (LAN) vom eigenen Computer anzusehen. Nach dem Willen von Apple am besten solche aus dem iTunes Store. Denn im Wesentlichen ist Apple TV eine Art iTunes für den Fernseher. Ursprünglich war der Arbeitstitel für das Produkt deshalb auch iTV. Weil es aber bereits einen britischen Fernsehsender mit dieser Abkürzung gab, startete das Gerät unter dem Namen Apple TV.

Die 2007 auf den Markt gekommene erste Generation besaß noch eine Festplatte, auf der Musikstücke oder Filme gespeichert wurde. Bei der 2010 vorgestellten zweiten Generation dient die Festplatte dagegen nur noch dem Betriebssystem. Die Filme werden nicht mehr lokal abgelegt, sondern nur aus dem Internet oder einem lokalen Netzwerk (LAN) gestreamt. Auch von iPod, iPhone oder iPad können Inhalte mit Hilfe von Apples AirPlay-Technologie kabellos übertragen werden. Gesteuert wird Apple TV – wie fast alle Set-Top-Boxen – über eine Fernbedienung. Apple liefert dafür eine eigenes Gerät, die Apple Remote, mit. Seit der Version TV 2.3 lassen sich aber auch andere Fernbedienungen nutzen. Wer beispielsweise schon eine für seinen Fernseher hat, kann diese zur Steuerung von Apple TV „anlernen“. Das geschieht über ein mitgeliefertes Anlernprogramm.

Wie empfange ich HDTV Programme?

Um HDTV Programme zu empfangen gibt es mehrere Möglichkeiten. Da wäre zum einen die Wahl zwischen Satellit und Kabel, zum anderen die Wahl zwischen kostenlos und kostenpflichtig. Satellit ist die derzeit beste herkömmliche Übertragungsmethode für Angebote in HD(TV). Hierbei werden häufig auch einige HDTV Sender kostenlos angeboten, beispielsweise ARD HD sowie ZDF HD. Auf der anderen Seite ist das kostenpflichtige Senderkontingent derzeit noch relativ dünn gefüllt, neben den großen privaten Sendern kommt da allenfalls noch das Angebot von Sky (ehemals Premiere) hinzu. Der Konkurrent von Sky, T-Home Entertain hat unter Verwendung des restlichen Konzerns Telekom ein „besonderes Angebot“ für potentielle Kunden herausgebracht.

Das viel beworbene T-Home Entertain verbindet den Fernseher mit dem Internet statt mit einem Satelliten oder via Kabel. Was manchen als Internettelefonie (VoIP) bekannt ist, gibt es nun auch als Internetfernsehen (IPTV). Dem voraussetzen muss man jedoch einen Internetanschluss des Typs DSL 16000 oder höher, da bei HDTV Datenraten von rund 6 Mbit/s übertragen werden. Möchte man dann noch ins Internet ist die Leitung sofort verstopft. Die dritte Möglichkeit, Kabel-HDTV, ist relativ wenig genutzt. HDTV über Kabelfernsehen wird nur von einer Hand voll Unternehmen vertrieben, letztlich auch, weil es eines größeren Aufwands Bedarf den wortwörtlichen Kabelsalat nachzurüsten. Hinzu kommt noch die Schwierigkeit für die Endkunden, den richtigen Receiver zu kaufen. Anders als bei Satellit kann man nicht einfach „irgendeinen“ Receiver nehmen sondern man muss darauf achten, dass dieser auch von dem Anbieter unterstützt wird.

Was bringt mir TV?

HDTV ist ein neuer „Standard“ was die Auflösung von Filmen, Serien und sonstigen Fernsehformaten betrifft. Genau genommen hat man mit dem HDTV eine einheitliche Auflösung von 1920×1080 Pixeln vereinbart, was etwa einem um den Faktor 1,3 verbesserten Bild entspricht. Dies klingt grundsätzlich erst einmal nicht viel, in Wahrheit entspricht dies jedoch praktisch dem „Kino“ daheim. Schuld an der Entwicklung trägt der Hang zum Großen, ganz entsprechend dem Vergleich mit dem Kino daheim. Vergleich internetanbieter in Wolfsburg, Filderstadt, Neu-Isenburg, Landkreis Kronach und Hamburg.

Aufgrund der Bauweise und der Auflösung war bei den Röhrenfernsehern vor wenigen Jahren Schluss bei 70-80cm Bildschirmdiagonale. Da die Fernseher in ihrer Tendenz jedoch immer größer werden sollten, ist es notwendig geworden auch größere Geräte zu bauen. Inzwischen ist der Bildschirmdiagonale nach oben hin praktisch keine Grenze mehr gesetzt, gelegentlich werden zu Marketingzwecken in großen Elektronikgeschäften Fernseher mit 4 oder 5 Metern (!) Bildschirmdiagonale präsentiert. Mit dem alten Standard hätte man nur Pixel gesehen, heute kann man, das passende Kleingeld vorrausgesetzt, sein privates Kino besitzen. HDTV sorgt also für klarere, scharfe Bilder und flüssige Darstellungen von Bewegungen auf der Mattscheibe. Beispiel Fußball: Ich lernte Fußball so kennen, dass der Ball nur als weißer Pixel zu erahnen war. Dank HDTV sind selbst Details, zum Beispiel Schienbeinschoner, klar zu erkennen. HDTV Produktionen sind ein unglaublicher Fortschritt, welcher sich auch beim anschließenden fernsehschauen bemerkbar macht. Sie können auch weitere Informationen zu Glasfaser und Hardware lesen.